L-Glutathion
Glutathione 250mg
L-Glutathione 100mg
L-Glutathion
Glutathion, auch GSH genannt, ist ein Molekül, das in unserem Körper natürlich vorkommt. Es wird von der Leber und den Neuronen (Nervenzellen) des zentralen Nervensystems produziert. Glutathion setzt sich aus drei Aminosäuren zusammen: L-Cystein, Glycin und L-Glutamat.
Befürworter behaupten, dass Glutathion-Ergänzungspräparate bei der Behandlung und Vorbeugung einer Reihe von Gesundheitszuständen helfen können. In diesem Artikel wird erläutert, was GSH ist, was es bewirkt und welche gesundheitlichen Vorteile es dem Körper bietet.
Was ist Glutathion?
Damit der Körper richtig funktioniert und gesund bleibt, ist ein ausgewogenes Verhältnis von Antioxidantien und freien Radikalen (eine Art sauerstoffhaltiger Moleküle im Körper) wichtig. Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist und mehr freie Radikale vorhanden sind, können diese Moleküle so genannte oxidative Zellschäden verursachen.
Glutathion ist ein Antioxidans, das zur Aufrechterhaltung des notwendigen Gleichgewichts beiträgt.
Ein Zuviel an freien Radikalen kann Schäden auf zellulärer Ebene verursachen, wodurch viele Krankheiten entstehen. Antioxidantien wie GSH können dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen, die auf eine durch oxidativen Stress verursachte Entzündung zurückzuführen sind.
GSH ist nicht nur ein Antioxidans, sondern spielt auch eine Rolle im Körper:
- Metabolismus von Toxinen und Karzinogenen
- Natürliche Entstehung und Reparatur von DNA
- Produktion von Proteinen und Prostaglandinen
- Aktivierung von Enzymen
Glutathion hilft auch beim Abbau von Nährstoffen und bei der Regulierung wichtiger Körperprozesse (z. B. der Immunantwort).
Gesundheitliche Vorteile von Glutathion
Glutathion soll den Alterungsprozess umkehren, Krebs vorbeugen und das Gedächtnis erhalten. Außerdem soll es vor einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen schützen, unter anderem vor:
- Verhärtete Arterien (Atherosklerose)
- Borreliose
- Alzheimer-Krankheit
- Chronisches Müdigkeitssyndrom
- Colitis
- Hoher Cholesterinspiegel
- Osteoarthritis
- Alkoholismus
- Asthma
- Grauer Star
- Diabetes
- Glaukom
- Herzkrankheit
- Hepatitis
- Lebererkrankung
- Die Parkinsonsche Krankheit
Glutathion und Autismus
Eine kleine Studie, die 2011 im Medical Science Monitor veröffentlicht wurde, zeigt einen Zusammenhang zwischen niedrigen Glutathionwerten und Autismus-Spektrum-Störungen. Kinder mit Autismus haben einen niedrigeren Glutathionspiegel als ihre Altersgenossen ohne Autismus. Für die Studie wurden 26 Kinder (im Alter von drei bis 13 Jahren), bei denen eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert wurde, einer achtwöchigen Behandlung mit oralen Glutathion-Ergänzungsmitteln oder transdermalem Glutathion (einer Behandlungsform, bei der die Wirkstoffe über die Haut verabreicht werden, z. B. in Form eines Pflasters oder Gels) unterzogen.
Die Ergebnisse zeigten, dass Glutathionpräparate dazu beitrugen, den Glutathionspiegel der Teilnehmer auf verschiedenen Ebenen zu erhöhen. Die Autoren der Studie fordern weitere Untersuchungen, um die Auswirkungen der Einnahme von Glutathionpräparaten zu erforschen.