Kalzium
Calcium-Ergänzungen
Kalziumergänzungen sind im Allgemeinen in vier verschiedenen Formen erhältlich. Die gebräuchlichsten sind Calciumcarbonat und Calciumcitrat. Die beiden anderen, Kalziumlactat und Kalziumgluconat, enthalten weniger Kalzium pro Dosis und sind in der Regel schwieriger zu finden.
Der Unterschied zwischen den verschiedenen Arten von Kalziumpräparaten, zumindest was die Zusammensetzung betrifft, ist das sekundäre Element, das mit dem Kalzium zu einem Kalziumsalz verbunden wird. Die tatsächlich vom Körper aufgenommene Kalziummenge, das so genannte elementare Kalzium, kann von Kalziumsalz zu Kalziumsalz variieren.1 Einige Arten haben eine höhere Bioverfügbarkeit (der Anteil eines Medikaments, der in den Blutkreislauf gelangt) als andere, während bei anderen die Nahrung erforderlich ist, um den Nährstoff aufzuspalten und aufzunehmen.
Zusätzliche Menge an elementarem Kalzium:
- Kalziumkarbonat 40%
- Kalziumzitrat 21 %.
- Kalziumlactat 13%
- Kalziumglukonat 9%ig
Ein höherer Anteil an elementarem Kalzium bedeutet jedoch nicht, dass ein Nahrungsergänzungsmittel unbedingt "besser" ist. Schließlich ist die Menge an Kalzium, die auf einmal aufgenommen werden kann, begrenzt. Mit zunehmender Kalziumzufuhr nimmt die Absorptionsrate ab, da der überschüssige Mineralstoff mit dem Urin ausgeschieden wird, was sich auf die empfohlene Dosierung auswirkt.
Wenn Sie mehr über die Unterschiede zwischen Kalziumpräparaten wissen, können Sie als Verbraucher eine fundiertere Entscheidung treffen.
Gesundheitliche Vorteile von Kalzium
Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff, der
- unterstützt den Aufbau von Knochen und Zähnen
- hilft, die Kraft zu erhalten
- spielt eine Rolle bei der Muskelbewegung.
- hilft den Nerven, Nachrichten zwischen dem Gehirn und anderen Teilen des Körpers zu übertragen.
- fördert die Entspannung und Verengung der Blutgefäße (die das Blut durch den Körper transportieren).
- setzt Hormone und Enzyme frei, die bei verschiedenen Körperfunktionen helfen.
Die Knochendichte (Kalziumablagerung) nimmt in den ersten 25-30 Lebensjahren zu und nimmt dann mit dem Alter allmählich ab. Eine angemessene Kalziumzufuhr ist notwendig, um die maximale Knochenmasse zu erreichen und den Knochenverlust im späteren Leben (der zu Knochenbrüchen und Osteoporose führen kann) zu begrenzen. In Wachstumsphasen wie der Pubertät steigt der Kalziumbedarf.
Vor allem bei Frauen nach der Menopause übersteigt der Knochenabbau die Knochenbildung, was im Laufe der Zeit zu Knochenverlust und einem erhöhten Osteoporoserisiko führt. Dies ist ein weiterer Zeitpunkt, an dem die Kalziumzufuhr im Körper erhöht werden sollte.